Korrosionsbeständige Pumpenlösungen

Korrosionsbeständige Pumpenlösungen für aggressive Chemikalien

Aulank bietet spezialisierte Pumpenlösungen, die speziell dafür ausgelegt sind, dem Angriff starker Säuren, Laugen und aggressiver chemischer Lösungsmittel standzuhalten. Unsere Pumpen sind für Flüssigkeiten wie Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure, Flusssäure und verschiedene organische Lösungsmittel konzipiert und so konstruiert, dass sie Materialverschleiß verhindern. Durch den Einsatz fortschrittlicher inerter Werkstoffe und spezieller Konstruktionen gewährleisten wir die Prozesskontinuität dort, wo herkömmliche Metallpumpen schnell versagen würden.

Korrosionsbeständige Pumpenlösungen

Pumpentypen und Funktionsprinzipien

Magnetkupplungspumpe (dichtungslose Bauweise)

  • Funktionsprinzip: Diese Pumpe arbeitet nach dem Prinzip der magnetischen Kopplung. Der Motor treibt einen äußeren Magnetrotor an, und das Magnetfeld durchdringt eine nichtmetallische Isolierhülle (z. B. aus PEEK oder Keramik), um den inneren Magnetrotor (Laufrad), der in Fluorkunststoff eingekapselt ist, in eine synchrone Drehbewegung zu versetzen.
  • Vorteile: Durch den vollständigen Verzicht auf eine Wellendichtung wird eine lückenlose Eindämmung des Mediums gewährleistet. Das System eignet sich besonders für den Transport von gefährlichen, brennbaren oder hochgiftigen, ätzenden Flüssigkeiten.

Ausgekleidete Kreiselpumpe

  • Funktionsprinzip: Vereint die mechanische Festigkeit von Metall mit der Korrosionsbeständigkeit von Kunststoff. Das Pumpengehäuse besteht in der Regel aus Gusseisen oder Kohlenstoffstahl, während die medienberührten Innenteile (Laufrad, Gehäuseauskleidung) im Spritzgussverfahren mit einer dicken Schicht aus Fluorkunststoffen (wie PTFE, PFA oder FEP) ausgekleidet werden.
  • Vorteile: Die „Steel-Lined-Fluorine“-Konstruktion hält dem Druck in Rohrleitungen stand und ist gleichzeitig beständig gegen Korrosion durch fast alle chemischen Medien; zudem sind die Kosten in der Regel geringer als bei Pumpen aus Volllegierungen.

Hauptmerkmale korrosionsbeständiger Pumpen

  • Chemische Beständigkeit: Mit der Flüssigkeit in Berührung kommende Teile aus PTFE (Teflon), PFA oder PVDF bleiben stabil und chemisch inaktiv, selbst wenn sie aggressiven Oxidationsmitteln und Lösungsmitteln ausgesetzt sind.
  • Strukturelle Integrität: Durch die metallverstärkte Konstruktion behält die Pumpe auch bei hohen Temperaturen ihre Form und Druckfestigkeit bei, wodurch eine plastische Verformung verhindert wird.
  • Reinheitsgarantie: Hochreine Fluorkunststoffe verhindern das Auslaugen von Metallionen, wodurch sich diese Pumpen ideal für Anwendungen in der Halbleiter- und Pharmaindustrie eignen, bei denen die Reinheit der Flüssigkeit von entscheidender Bedeutung ist.

Korrosionsbeständige Pumpenlösungen

Wichtige Auswahlkriterien für korrosionsbeständige Pumpen

  • Chemische Zusammensetzung und Konzentration: Unterschiedliche Konzentrationen wirken sich unterschiedlich auf Materialien aus (z. B. ist konzentrierte Schwefelsäure mit bestimmten Metallen verträglich, während für verdünnte Säure Kunststoffe erforderlich sind). Überprüfen Sie stets die Verträglichkeitstabellen.
  • Betriebstemperatur: Hohe Temperaturen beschleunigen die Korrosion und machen Kunststoffe weich. Stellen Sie sicher, dass das gewählte Auskleidungsmaterial (z. B. PFA oder PP) der maximalen Prozesstemperatur standhält.
  • Feststoffgehalt: Enthält die korrosive Flüssigkeit Partikel, können herkömmliche Pumpen mit Auskleidung verschleißen. In diesem Fall sind abriebfeste Auskleidungen (wie UPE) oder spezielle offene Laufräder erforderlich.
  • Systemdruck: Stellen Sie sicher, dass das Pumpengehäuse für den Auslegungsdruck des Systems ausgelegt ist, um ein Zusammenfallen der Auskleidung oder einen Bruch des Gehäuses zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Frage 1: Was ist der Unterschied zwischen einer Kunststoffpumpe und einer ausgekleideten Pumpe?
Eine Vollkunststoffpumpe besteht vollständig aus Kunststoff und unterliegt Einschränkungen hinsichtlich Druck und Temperatur. Eine ausgekleidete Pumpe verfügt über ein Metallgehäuse für die Festigkeit und eine Kunststoffauskleidung für Korrosionsbeständigkeit, wodurch höhere Betriebsgrenzen möglich sind.

Frage 2: Sind diese Pumpen für den Einsatz mit Flusssäure (HF) geeignet?
Ja, aber herkömmliche Keramikwellen oder Glasteile werden durch HF aufgelöst. Bei Bestellungen für HF-Anwendungen müssen Sie Einbauten aus Siliziumkarbid (SiC) oder Kohlenstoff angeben.

Frage 3: Reicht Edelstahl 316L für die Korrosionsbeständigkeit aus?
316L ist für viele schwache Säuren geeignet, versagt jedoch schnell bei Salzsäure oder heißer Schwefelsäure. In diesen Fällen sind mit Fluorkunststoff (PTFE/PFA) ausgekleidete Pumpen oder Hastelloy-Pumpen erforderlich.

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